Welche Dating-Plattform ist am besten?

Eine Frage, die viele Singles stellen, ist: Welche Dating-Plattform ist am besten? Tinder, Bumble, OKCupid, Lovescout24, Parship und wie sie alle heißen versprechen, dich mit tollen Singles aus deiner Gegend in Kontakt zu bringen. Während die traditionelleren Partnerbörsen deine Interessen und Einstellungen abfragen, um dir mit Hilfe eines Matching-Algorithmus Kandidaten vorzustellen, die zu deiner Persönlichkeit passen sollen, erfolgt die Auswahl bei Apps wie Tinder oder Bumble fast ausschließlich über Fotos. Nur der optionale Profiltext lässt eventuell etwas von der Person hinter den Bildern erkennen. Viele Nutzer verzichten jedoch vollständig auf einen Text oder beschränken sich auf ein paar Schlagworte und eine Handvoll Emojis.

Doch auch wenn es große Unterschiede zwischen den Dating-Portalen gibt, lautet meine Antwort auf die Frage, welche Plattform die beste ist: Das ist die falsche Frage! Jede Partnerbörse und Dating-App hat Vor- und Nachteile. Hinzu kommt, dass jeder Nutzer individuelle Vorlieben hat. Es gibt also nicht die eine Plattform, die für alle Singles die beste Lösung darstellt.

Stattdessen sollte die Frage lauten: Wie nutze ich Dating-Portale effektiv, um jemanden kennenzulernen, der zu meiner Beziehungsvision passt? Es stimmt, dass die meisten Tinder-Nutzer eher an unverbindlichen Kontakten interessiert sind als an einer langfristigen Partnerschaft. Aber: Auch beziehungsorientierte Singles finden sich auf Tinder. Der Vorteil der App ist, dass sie besonders viele Mitglieder hat. Selbst wenn nur 10 % von ihnen einen festen Partner suchen, sind das immer noch mehr als alle Nutzer einer Nischen-Plattform zusammen.

Als Single-Frau, die sich eine Beziehung wünscht, ist die beste Strategie, in deinem Profil genau das zu schreiben. Stehe zu dem, was du willst und kommuniziere es klar! Zudem empfehle ich ein rigoroses Auswahlverfahren: Like auf Tinder und ähnlichen Apps ausschließlich Männer, die deutlich machen, dass sie etwas Festes suchen, oder die zumindest schreiben, dass sie kein Interesse an One-Night-Stands oder „Freundschaft plus“ haben. Profile ohne Text und Männer, die sagen, sie wären für alles offen oder sie suchen etwas Unverbindliches mit Aussicht auf mehr, gehören dagegen in die Kategorie wisch und weg. Konzentriere dich auf die Kandidaten, die deinen Wunsch nach einer Partnerschaft teilen und ignoriere alle anderen. Auf diese Weise kannst du auch auf einer Plattform wie Tinder jemanden mit Beziehungspotential treffen.

Der klare Vorteil der kostenpflichtigen Partnerbörsen ist, dass der Mitgliedsbeitrag als Filter dient. Jemand, der nur etwas Unverbindliches sucht, braucht dafür nicht 50 bis 80 Euro im Monat zu zahlen, sondern kann sich auf Tinder & Co. gratis austoben. Außerdem erfährst du durch die ausführlichen Profile schon im Vorfeld viel mehr über die Kandidaten als bei den meisten Dating-Apps. Ein Nachteil ist, dass die Mindestvertragslaufzeit der Bezahlplattformen oft bei sechs Monaten liegt. Auch wenn dir das Portal nicht gefallen sollte, musst du also wenigstens ein halbes Jahr lang für die Mitgliedschaft zahlen. Andererseits hast du dadurch die Möglichkeit, eine Reihe seriöser, beziehungsorientierter Männer kennenzulernen.

Fazit: Die Kunst des Online-Datings ist, erstens genügend Kandidaten zur Auswahl zu haben und zweitens so zu sortieren, dass nur die mit ernsten Absichten in die engere Wahl kommen. Am besten meldest du dich bei zwei kostenlosen Apps und einer Bezahlplattform an, um einen möglichst großen Dating-Pool zu haben. Konzentriere dich bei Apps wie Tinder auf Männer, die explizit eine feste Beziehung suchen, und verschwende keine Zeit mit Wischiwaschi-Typen und Mal-gucken-Kandidaten.

Durch diese Mischung aus Qualität und Quantität hast du die besten Chancen, einen Mann zu finden, der wirklich zu dir passt!

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